General Conditions

  1. Die vorliegenden allgemeinen Bedingungen sind die einzigen, die für die Verkäufe und Lieferungen gelten, die von der Gesellschaft DISTRIWOOD ausgeführt werden. Die eventuellen allgemeinen Bedingungen des Kunden sind nicht anwendbar, selbst wenn DISTRIWOOD ihnen in den vorliegenden Bedingungen nicht ausdrücklich widerspricht.
    Wenn DISTRIWOOD Vertragsmodalitäten ausdrücklich akzeptiert hat, die von den vorliegenden Bedingungen abweichen, gelten letztere. Nur eine schriftliche Einverständniserklärung kann die vorliegenden allgemeinen Bedingungen außer Kraft setzen, die darüber hinaus für alle vertraglichen Beziehungen zwischen DISTRIWOOD und ihren Kunden gelten und die eventuellen allgemeinen Bedingungen des Kunden de facto ersetzen.
    Wenn die vertraglichen Modalitäten zwischen DISTRIWOOD und dem Kunden bestimmte Fragen, die in den vorliegenden allgemeinen Bedingungen geregelt werden, nicht regeln, gelten für diese Frage wiederum letztere.
    Als Kunde gilt jede Person, die anhand beliebiger Mittel eine Bestellung bei DISTRIWOOD für den Kauf, Erwerb oder die Lieferung von Produkten erteilt, die zur Angebotspalette von DISTRIWOOD gehören.
  2. Der Vertrag zwischen DISTRIWOOD und dem Kunden gilt als endgültig geschlossen, sobald DISTRIWOOD die Bestellung schriftlich bestätigt hat. Alle eventuellen Veränderungen an der Bestellung erfordern eine schriftliche Bestätigung durch DISTRIWOOD.
    Nachdem die Bestellungen von DISTRIWOOD bestätigt worden sind, können sie vom Kunden ohne Einverständnis von DISTRIWOOD nicht mehr storniert, aufgelöst oder geändert werden.
  3. Sobald DISTRIWOOD die Bestellung des Kunden bestätigt hat, ist letzterer dazu verpflichtet, die bestellten Produkte anzunehmen. Der Kunde kann in keinem Fall eine eventuelle Veränderung der Umstände (Zeit, Ort o.ä.) geltend machen, um die Annahme der Bestellung zu verweigern. In keinem Fall kann ein eventueller Lieferverzug als Rechtfertigung für eine Verweigerung der Annahme der Bestellung geltend gemacht werden.
    Der Kunde verpflichtet sich im Übrigen, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die Annahme der Bestellung ohne Verzug erfolgt. Jeder eventuelle Verzug bei der Annahme der Bestellung, weil der Kunde nicht die erforderlichen Vorkehrungen getroffen hat, kann zu Schadensersatzleistungen zu Gunsten von DISTRIWOOD führen.
    Ein Kunde, der ohne rechtsgültigen Grund die Annahme von Produkten verweigert, ist gleichwohl zur Bezahlung des Kaufpreises verpflichtet. Im Übrigen muss er DISTRIWOOD für alle Aufwendungen und Kosten entschädigen, die DISTRIWOOD durch seine Weigerung entstanden sind. Diese Kosten und Aufwendungen werden von DISTRIWOOD berechnet und dem Kunden binnen eines Monats mitgeteilt.
  4. Der Kunde muss die von DISTRIWOOD ausgestellten Rechnungen innerhalb der Fristen bezahlen, die auf diesen Rechnungen angegeben sind.
    Das Gesetz vom 18. April 2004 über Zahlungsfristen und Verzugszinsen zur Umsetzung der Richtlinie 2000/35/EG ist von Rechts wegen anwendbar: die Forderungen von DISTRIWOOD erbringen von Rechts wegen Zinsen ab dem Zahlungsdatum, das auf den Rechnungen angegeben ist. Unterbleibt die fristgerechte Bezahlung, ist DISTRIWOOD berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des Satzes zu verlangen, der sich aus dem Gesetz vom 18. April 2004 ergibt und dies bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises.
  5. DISTRIWOOD behält bis zur effektiven Bezahlung des vollständigen Kaufpreises das Eigentum an den verkauften Waren. Die Nichtzahlung kann die Rücknahme der Waren auf Gefahr des Käufers nach sich ziehen. Diese Bestimmungen verhindern nicht den Übergang der Verlust- und Schadensgefahren für die verkauften Waren ab ihrer Lieferung an den Käufer. Der Käufer trägt alle Rechts- und Gerichtskosten infolge einer Klage vor Gericht.
  6. Ab ihrer Lieferung müssen die Produkte vom Kunden in inspiziert werden, um ihre Menge, Qualität und Vorschriftsmäßigkeit zu überprüfen.
    Für den Fall, dass der Kunde der Ansicht ist, dass die von DISTRIWOOD gelieferten Produkte im Hinblick auf Menge oder Qualität nicht mit den bestellten Produkten übereinstimmen, muss er dies DISTRIWOOD binnen 5 Tagen nach Annahme der Produkte schriftlich mitteilen. Wenn eine Inspektion oder die schriftliche Anmeldung von Vorbehalten binnen 5 Tagen nach Anlieferung der Produkte unterbleibt, gelten diese als vom Kunden angenommen. Spätere Reklamationen in Bezug auf Mängel, Fehler oder Unvorschriftsmäßigkeiten, die im Laufe einer Inspektion hätten festgestellt werden können, werden von DISTRIWOOD nicht angenommen.
    DISTRIWOOD muss in jedem Falle innerhalb einer Frist informiert werden, die es ihr gestattet, sich gemäß CMR-Abkommen an den Transporteur zu halten.
    Im Falle einer schriftlichen Reklamation des Kunden innerhalb von 5 Tagen, wird DISTRIWOOD auf der Basis der vom Kunden gelieferten Informationen die notwendigen Kontrollen vornehmen.
    Wenn sich die Parteien hinsichtlich etwaiger Abweichungen in Bezug auf die Qualität, Menge oder Übereinstimmung der gelieferten Produkte mit den bestellten Produkten uneinig sind, müssen die Parteien eine Begutachtung vornehmen lassen. Im Falle der Einigkeit wird dieser Sachverständige im Einvernehmen zwischen den Parteien benannt. Im Falle der Uneinigkeit bezüglich des Sachverständigen ernennt jede Partei einen Sachverständigen und diese benennen einen dritten, damit dieses Sachverständigenkollegium die erforderlichen Überprüfungen vornehmen kann.
    Die auf diese Weise ernannten Sachverständigen werden die Kundenreklamationen überprüfen und ihre Schlussfolgerungen in einem schriftlichen und detaillierten Gutachten darlegen. Die Parteien verpflichten sich, auf der Basis des genannten Gutachtens eine Lösung für ihre Streitsache zu finden.
    Der vorliegende Artikel gilt nicht im Falle der Nichtzahlung seitens des Kunden ohne rechtmäßigen Grund.
  7. DISTRIWOOD haftet nicht für eventuelle Lieferverzüge, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gilt jedes Ereignis, das sich dem Willen und der Beeinflussung durch DISTRIWOOD entzieht.
    Im Übrigen kann eine Nichtlieferung infolge eines solchen Ereignisses höherer Gewalt keinen Anlass zu Schadensersatzleistungen zu Lasten von DISTRIWOOD geben.
    DISTRIWOOD verpflichtet sich zum Nachweis der Existenz eines solchen Ereignisses höherer Gewalt und dazu, alle angemessenen Schritte zu unternehmen, um Abhilfe zu schaffen und dessen nachteilige Folgen zu begrenzen.
    Tritt ein solches Ereignis höherer Gewalt ein, wird DISTRIWOOD den Kunden binnen 48 Stunden schriftlich informieren.
    Wenn sich die Vertragserfüllung endgültig als unmöglich erweist, hat DISTRIWOOD die Möglichkeit, den Vertrag ohne Entschädigungsleistungen zu ihren Lasten aufzulösen.
    Als höhere Gewalt gelten beispielsweise und nicht ausschließlich der Konkurs oder die Insolvenz eines Zulieferers von DISTRIWOOD sowie Naturereignisse, die die Lieferung der vom Kunden bestellten Produkte verhindern oder unmöglich machen.
    Alle Ereignisse höherer Gewalt, die den Transport der Produkte verhindern oder verzögern, schließen im Übrigen Schadensersatzleistungen zu Lasten von DISTRIWOOD und zu Gunsten des Kunden aus.
  8. DISTRIWOOD wird ausdrücklich von jeder Haftung für die Produktrisiken entbunden, wenn die Produkte von der Person befördert werden, die vom Kunden als Empfänger der Produkte benannt worden ist. DISTRIWOOD haftet in keiner Weise, wenn die Produkte aus beliebigen Gründen nach der Annahme durch den Kunden beschädigt werden oder verlorengehen. Ein solcher Fall gibt keinen Anlass zu Preissenkungen oder zur Zahlung von Entschädigungsleistungen zu Lasten von DISTRIWOOD. DISTRIWOOD lehnt jede Haftung im Falle von Verlusten, Diebstählen oder Havarien der Produkte nach ihrer Annahme durch den Kunden ab.
  9. Der Kunde muss DISTRIWOOD rechtzeitig im Voraus, damit sie alle erforderlichen Schritte für den Versand der Produkte unternehmen kann, alle notwendigen Informationen und insbesondere die Einfuhrbescheinigungen, die erforderlichen Unterlagen für die Erteilung der amtlichen Erlaubnisse und alle sonstigen Unterlagen liefern.
    Wenn sich herausstellt, dass die Beförderung der Produkte an den Bestimmungsort zu zusätzlichen Abgaben (Zölle o.ä.) führt, über die der Kunde DISTRIWOOD nicht informiert hat, gehen diese Kosten zu Lasten des Kunden. Im Übrigen und wenn der Kunde es versäumt, DISTRIWOOD über die notwendigen Unterlagen zu informieren, um eine eventuelle Erhebung von Zollabgaben zu vermeiden, gehen diese Abgaben zu Lasten des Kunden.
    In keinem Fall und unabhängig von den vereinbarten Verkaufsmodalitäten (C&F, DDU…) kann der Kunde die Rückerstattung der Kosten verlangen, die durch mangelnde Information seinerseits entstanden sind.
    Ganz allgemein verpflichtet sich der Kunde, DISTRIWOOD zum Zeitpunkt der Bestellung über alle notwendigen Unterlagen zu informieren, um die Beförderung der Produkte zu garantieren.
  10. Für die Beziehungen zwischen DISTRIWOOD und ihren Kunden gilt luxemburgisches Recht.
    Gemäß Artikel 23 der EG-Verordnung 44/2001 vom 22. Dezember 2000 sind im Übrigen die luxemburgischen Gerichte für alle Streitigkeiten zwischen DISTRIWOOD und ihren Kunden zuständig, soweit es die Erfüllung (bzw. Nichterfüllung) ihrer jeweiligen Verpflichtungen oder die Auslegung oder Anwendung der vorliegenden allgemeinen Bedingungen betrifft.
  11. Wenn eine der Bestimmungen der vorliegenden allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen ungültig sein sollte, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.